Sechs junge Oberösterreicher waren bei der Schach-EM in Prag im Einsatz. Neben einigen Siegen gab´s für die Gegner auch Geschenke. Als Belohnung für die nervenaufreibende Zeit bekamen die Kinder einen Ausflug zur Karlsbrücke und einen Milchshake.
Bis zu vier Stunden vollste Konzentration in einer Partie, das haut nicht einmal die Knirpse um. Ganz im Gegenteil! Bei der Schach-EM in Prag zeigten sechs kleine Oberösterreicher groß auf, sie konnten allesamt bei ihrem ersten internationalen Turnier Punkte sammeln.
„Es ging in erster Linie darum, dass sie Erfahrung sammeln, das Gelernte umsetzen und trotzdem Spaß haben“, war Trainer Florian Mostbauer sehr zufrieden mit seiner jungen Truppe. Am freien Tag gab’s zur Belohnung einen Ausflug zur Karlskirche und einen Milchshake. Mit An- und Abreise verbrachte das Sextett zwölf Tage in der tschechischen Hauptstadt, insgesamt mussten neun Partien absolviert werden.
Für die Gegner gab es sogar süße Geschenke
Stella (12) aus St. Florian brachte für ihre Gegnerinnen sogar Geschenke mit. „Ich hatte Mozartkugeln dabei, und jedes Mädchen hat vor dem Spiel eine bekommen, weil wir bei internationalen Turnieren unseren Gegnerinnen eine kleine Aufmerksamkeit aus unserem Land schenken wollten. Ich habe einen Bleistift aus Portugal, Süßigkeiten aus dem Kosovo und einen Magneten aus Zypern bekommen“, freute sich Stella auch über ihre Geschenke.
Fair Play und Freundschaft sind bei den Kindern wichtiger als ein Sieg. Und schon jetzt sind alle heiß auf die nächsten Turniere: „Wir haben viel gelernt und können es gar nicht mehr erwarten, wieder anzutreten.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.