Die 17-jährige Gretchen (Hunter Schafer) zieht mit ihrer Familie in ein Ferienresort in den Alpen, welches der Vater umbauen soll. Doch merkwürdige Visionen und Geräusche enthüllen bald die dunklen Geheimnisse des Ortes. Lesen Sie hier die ganze Kino-Kritik zum neuen Alpen-Horror „Cuckoo“.
Gretchen (Hunter Schafer) ist 17 und hat gerade ihre Mutter verloren, bei der sie in den USA aufwuchs. Ein Trip mit ihrem leiblichen Vater (Marton Coskas), der in den Alpen ein Resort umbauen soll und der seine zweite Frau und Alma, Gretchens kleine stumme Halbschwester, im Schlepptau hat, soll familiärer Neubeginn sein. Doch es häufen sich zunehmend verstörende Geschehnisse in der Ferienanlage, deren schwerreicher sinistrer Besitzer Frankenstein’sche Intensionen hegt.
Es ist ein verfremdet-zauberbergsches Szenario, in das wir da eintauchen: Menschen übergeben sich scheinbar grundlos, irren apathisch umher, Schreie werden zum gellenden Echo, und gespenstische Zeitschleifen verändern die Wahrnehmung. Regisseur Tilman Singer verschreibt sich einem düsteren Suspense à la „Shining“, verortet diesen in einem
60er/70er-Jahre-Ambiente und kontrastiert seinen exaltierten Stilwillen gar mit unerwartetem Italo-Pop. Der – titelgebende – Kuckuck wird zur verstörenden Symbolfigur bluttriefenden Horrors.
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