Der SK Rapid hat am Sonntag seine erste Liga-Niederlage der Saison kassiert, musste sich Blau-Weiß Linz mit 0:3 geschlagen geben. Was die Trainer der beiden Teams nach Schlusspfiff zu sagen hatten, lesen Sie hier.
Gerald Scheiblehner (Blau-Weiß-Trainer):
„Es war heute eine grandiose Mannschaftsleistung. Wir haben Pressing-Fußball in Reinkultur gespielt, so wie ich mir Fußball vorstelle. Es war das Ziel, dass wir Rapid beschäftigen. Ein großes Lob an die ganze Mannschaft. Das war eine hervorragende Leistung – und das sage ich nicht oft. Es war schon sehr nahe am perfekten Spiel. Die Spieler haben am Platz gespürt, dass es möglich ist. Alle Tore waren wunderbar. Es war eine Freude zuzuschauen, für mich hätte es noch länger dauern können. Wir stehen viel besser da als in der letzten Saison. Wir bleiben aber am Boden, das gibt aber einen großen Schub für die nächsten Wochen.“
Robert Klauß (Rapid-Trainer):
„Glückwunsch an Linz, völlig verdient. Wir müssen an die Leistungsgrenze, ansonsten sind wir nicht so gut, wie wir gemacht wurden. Es war ein wichtiges Spiel für die folgende Saison, weil wir oft noch Spiele Donnerstag und Sonntag haben. Du darfst nicht drei Gegentore kassieren, und die waren immer nach dem gleichen Muster. Wenn der Gegner Qualität hat, dann wird das ausgenutzt, und Blau-Weiß hat uns unsere Schwächen aufgezeigt. Wenn wir nicht bei 100 Prozent sind, dann bekommen wir den Arsch versohlt. Es lag nicht an der körperlichen Frische. Wir waren heute nicht bereit.“
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