Die „Seensucht“ kann ganz schön ins Geld gehen, wie eine aktuelle Analyse zeigt. Besonders der Neusiedler See ist alles andere als günstig.
Wohnen und leben in der Nähe eines Sees ist der Traum vieler Menschen. Grundstücke am Millstätter See, Attersee, Wörthersee oder eben dem Neusiedler See sind daher sehr begehrt. Doch was, wenn man selbst eine Neubau-Immobilie in Gehdistanz eines dieser Naturjuwelen beziehen möchte? Laut einer Analyse der Plattform willhaben und der Immobiliendatenexperten von Exploreal kann dies ganz schön teuer werden – und gerade der Neusiedler See zählt zu den teuersten „Pflastern“ im österreichweiten Vergleich.
Neusiedler See auf Platz zwei
Stolze 12.294 Euro beträgt der durchschnittliche Eigennutzer-Quadratmeterpreis bei einer Neubau-Immobilie bis einer Distanz von 500 Metern vom Ufer. Noch teurer ist in dem Ranking nur der oberösterreichische Mondsee mit 13.651 Euro pro Quadratmeter. Vergleichsweise günstig fällt der Wörthersee aus, mit einem Quadratmeterpreis von „nur“ 6562 Euro.
Weiter weg wohnen und sparen
Die Analyse zeigt auch, dass man viel Geld sparen kann, wenn man bereit ist, nicht in unmittelbarer Nähe zum Wasser zu wohnen. Denn wer in einem Radius von 500 Metern vom Ufer bauen will, muss im Fall des Neusiedler Sees 140 Prozent mehr zahlen, als außerhalb des 500-Meter-Radius.
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