Trotz der 0:2-Niederlage gegen Sturm gab´s Lob für Austria Klagenfurt! Der Sportchef sieht eine klare Leistungssteigerung bei der Mannschaft. Die Schiris und der VAR konnten aber wieder nicht überzeugen.
Austria Klagenfurts Sportchef Günther Gorenzel verfolgte das unglückliche 0:2 gegen Sturm grippekrank daheim in Krumpendorf vorm TV-Gerät! Für sein Team hat er aufbauende Worte über: „Ich sehe eine klare Leistungssteigerung bei uns. Wir haben gegen Sturm einen tollen Auftritt geliefert, leider sind wir dafür nicht belohnt worden. Wenn wir so weitermachen, werden wir bald die nötigen Ergebnisse einfahren.“
Anruf bei der Bundesliga
Die Leistung des Schiritrios und des VAR brachte Gorenzel wieder einmal auf die Palme – es gab einige strittige Elferszenen, die er dank der Wiederholungen ja genau studieren konnte. Gleich nach dem Match rief er bei der Bundesliga an, forderte eine Aussprache mit den Pfeifenmännern. „Ich wollte ein Gespräch mit einem der Vorsitzenden der Schiri-Kommission. Das hat man mir zugesagt. Das Gespräch steigt nun unter der Woche.“
Entscheidungen inzwischen eine Raketenwissenschaft
Was den Sportchef so in Rage brachte? „Ich will, dass man mir die unterschiedlichen Bewertungen der Elferszenen erläutert. Für mich sind die Entscheidungen inzwischen eine Raketenwissenschaft, die ich nicht mehr verstehe.“
Gorenzel bringt zwei Beispiele: „Simon Straudi wurde von Sturm diesmal bei einer Chance klar zu Fall gebracht, da griff der VAR nicht ein. Wohl aber eine Woche zuvor bei einem Foul von Thorsten Mahrer gegen Rapid. Oder im EM-Semifinale Spanien gegen Deutschland gab’s ein Hands von einem Spanier und der VAR machte nichts. Samstag machte Jonas Kühn bei uns ein ähnliches Handspiel – da schritt der VAR sofort ein. Es gibt ja überall die gleichen Regeln, warum wird es so unterschiedlich ausgelegt. Die Kritik muss erlaubt sein, ich will die Schiedsrichter nicht diskreditieren, ich erwarte mir eine Aufklärung. Aufgrund des Gesprächs wollen auch wir uns weiterentwickeln und daraus lernen.“
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