Aus dem Wiener Tiergarten Schönbrunn gibt es erfreuliche Nachrichten: Erstmals seit mehr als 20 Jahren ist eine Elefantenkuh trächtig. „Numbi“ habe sich von Anfang an gut mit „Abu“ verstanden, hieß es.
Der 23-jährige Bulle übersiedelte im Mai 2023 aus dem Zoo Halle nach Schönbrunn. In ungefähr einem Jahr wird das Jungtier erwartet, Elefantinnen haben eine Tragzeit von ungefähr zwei Jahren. Bisher sei alles gut verlaufen. „Abu“ habe sich „in unsere Herde integriert“, sagte Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck. Die Trächtigkeit der Elefantenkuh „Numbi“ sei durch Hormonuntersuchungen bestätigt worden.
„Stärkt sozialen Zusammenhalt“
Ziel des Zoos ist es, den Afrikanischen Elefanten zu erhalten. Jungtiere könnten zu einem „ausgewogenen Altersverhältnis innerhalb der Sozialstruktur (...) beitragen“. „Das gemeinsame Erleben von Geburten hat außerdem einen positiven Effekt auf die gesamte Herde, weil es den sozialen Zusammenhalt stärkt (...)“, sagte Hering-Hagenbeck in einer Aussendung.
Die Bestände des Afrikanischen Elefanten sind innerhalb von 50 Jahren um mindestens 60 Prozent gesunken. Dazu haben unter anderem Mensch-Tier-Konflikte um Lebensraum und illegaler Elfenbeinhandel beigetragen. Die grauen Riesen zählen inzwischen zu den am stärksten bedrohten Säugetieren der Welt.
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