Die Wolfurttrophy, bei der es heuer auch um den Staatsmeistertitel geht, ist fulminant gestartet. Nach einem Monstersatz am Vormittag, bei dem gleich 72 (!) Punkte gespielt wurden, ließ Ländle-Beachboy Jakob Reiter am Nachmittag den Center Court mit – für ihn – ungewohnten Monsterblocks erstmals richtig kochen.
Schon Partie Nummer zwei am Beachvolleyball-Center Court wurde zu einer Show. Bei der Maxi Trummer und Christoph Dressel Satz eins gegen Flo Ertl und Johnny Kratz nach tollem Fight mit 35:33 (!) für sich entschieden und dann Durchgang zwei sowie das Match mit 22:20 nach Hause spielten.
Erleichterung nach Auftaktsieg
Ein fulminanter Auftakt, dem Lokalmatador Jakob Reiter und sein steirischer Partner Philipp Waller eine Gala gegen die Niederösterreicher Matthias Mostböck/Lukas Friedl folgen ließen. Nach nur 32 Minuten ging das Duo als 21:15, 21:13-Sieger vom Feld. „Es hat einfach ausgeschaut, war aber schwierig“, analysierte Reiter. „Es ist nie leicht, in so ein Turnier hineinzukommen. Wir sind froh, dass wir unsere Chancen genutzt haben, das gibt Selbstvertrauen.“
„Kleiner“ Reiter mit Monsterblocks
Im Kampf um den Gruppensieg und den direkten Viertelfinaleinzug wuchs der „nur“ 176,5 Zentimeter große Reiter dann im wahrsten Sinn über sich hinaus und begeisterte das Publikum mit mehreren Monsterblocks. Dennoch ging die Partie 19:21, 23:25 verloren. „Am Ende hilft es nichts, wenn du die Aktion des Spiels lieferst, am Ende aber verlierst“, sagte Reiter, der heute in der Zwischenrunde gegen Ochaya/Kunerth ums Viertelfinalticket kämpft.
Heroischer Kampf blieb unbelohnt
Vorbei ist das Turnier hingegen schon für Sarah Hinteregger. Die Wolfurterin lieferte in Spiel eins mit Partnerin Laura Rieger einen heroischen Fight gegen Wiesmeyr/Hohenauer, den sie am Ende mit 22:24, 13:21 verloren – und viel Kraft kostete. Die im zweiten Poolspiel fehlte. Da unterlag man dann der Paarung Puškina/Hackforth sehr deutlich mit 10:21, 17:21.
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