Seekirchen siegte ausgerechnet dank Ex-Halleiner Leitenstorfer im Auftaktschlager der Salzburger Liga gegen den Titelrivalen – 4:2. Anif setzte derweil ein Ausrufezeichen, im Norden gab‘s eine Nullnummer mit Verletzungspech.
Die erste Runde stand ganz im Zeichen des Schlagerspiels zwischen den Titelanwärtern Seekirchen und Hallein. Und die 450 Zuschauer sollten ihr Kommen nicht bereuen. Hallein erwischte den besseren Start, ging nach ruhendem Ball durch Florian Kiss in Führung. „Das war ein Weckruf für uns. Man hat gesehen, dass 90 Prozent nicht reichen“, fand Seekirchen-Betreuer Mario Lapkalo. Just Ex-Profi Fabian Neumayr, der im Vorfeld wegen einer Adduktorenblessur lange fraglich war, drehte dann das Spiel vor der Pause, indem er zwei von drei guten Möglichkeiten verwertete.
„Ein perfekter Kurzeinsatz“
„Danach ist das Spiel vor sich hingeplätschert. Mitterlechner hat leider die Großchance aufs 2:2 vergeben. Dann wurde Ayetigbo im Strafraum gelegt. Der Assistent hat gewachelt, aber leider gab es keinen Elfmeter“, stöhnte Hallein-Sportchef David König. Im Gegenzug kam bei den Wallerseern „Neuzugang“ Ben Leitenstorfer. Der Ex-Halleiner weilt eigentlich seit Winter beim Klub, feierte aber erst jetzt nach verheilter Meniskusverletzung sein Debüt. Und das sollte er mittels Doppelpack krönen! „Ein perfekter Kurzeinsatz“, gab‘s Lob vom Trainer. Auf der Gegenseite traf nur mehr Ex-Seekirchner Adrian Wagner – 4:2 für Seekirchen. König resümierte: „Man hat aber gesehen, dass wir da vorne mitspielen werden. Es geht halt nur Vollgas in solchen Duellen mit Seekirchen.“
Parallel dazu feierte Anif nach holprigem Start einen klaren 4:0-Erfolg bei Aufsteiger ASV Salzburg. „Sie waren anfangs giftiger, aber wir haben das gut korrigiert und auch in der Höhe verdient gewonnen“, war Trainer Tom Eder zufrieden. „Knackpunkt war das 2:0 direkt vor der Pause, damit war‘s praktisch entschieden. Danach ist Anif aufgekommen, ging nicht mehr viel“, schilderte ASV-Boss Robert Neureiter.
Bürmoos holte Punkt, verlor Verteidiger
Abends trennten sich die Straßwalchner „young guns“ und Bürmoos torlos. Bei den Gästen hielt O‘Connor zweimal den Punkt fest, auf der Gegenseite vergab Probst im Finish den Matchball. „Ein rassiges Spiel auf hohem Niveau“, gab‘s für Hausherren-Trainer Bernhard Huber-Rieder keinen Grund zu klagen. Einzig bitter für die Gäste: Bei einer Kollision mit einem Mitspieler schied Verteidiger Wagner kurz nach der Pause mit Verdacht auf Bänderriss im Knöchel aus, wurde von der Rettung abtransportiert.
In der einzigen Sonntagspartie (17) beschließen Geheimfavorit Bramberg und Golling die erste Runde der neuen Saison.
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