Ein gechillter Sommer sieht anders aus. Fußball-EM in Deutschland, die kurze Auszeit nach dem Finale mit Grippe im Bett verbracht – und ab jetzt grassiert das Olympia-Fieber. Das eine Reporter-Team hat die Koffer nach der EURO noch nicht einmal ganz ausgepackt, schon sitzt die „Krone“-Abordnung für Paris wieder im Flieger. „Von einer großen Euphorie um die Spiele bekommt man bisher wenig mit“, berichtet Florian Gröger von seinem Lokalaugenschein aus Paris, „aber das wird sich hier schlagartig ändern.“
Erstmals in der Sport-Geschichte steigt das Eröffnungsspektakel nicht in einem Stadion, sondern in der ganzen Stadt. Bis zu 450.000 Menschen sind bei der Zeremonie entlang der Seine dabei. Die internationalen Sportdelegationen fahren auf mehr als 100 Booten die sechs Kilometer lange Strecke ab, präsentieren sich hautnah den Fans. Olympia für das Volk – ein schöner Ansatz. Und die größte Wohltat nach den letzten Corona-Spielen in Tokio. Endlich wieder Leben und buntes Treiben statt steriler und uncharismatischer Live-Übertragungen aus Japan 2021.
5000 Zuschauer beim Klettern, ohrenbetäubender Lärm beim Beachvolleyball oder bis zu 80.000 verkaufte Tickets bei den Leichtathletik-Sessions. Paris platzt in den kommenden Wochen aus allen Nähten. Bilder, die um die Welt gehen werden – und perfekte Rahmenbedingungen, die die olympische Sportfamilie zu noch größeren Leistungen pushen werden.
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