OP verschoben

Dornbirner Stadtspital von IT-Ausfällen betroffen

Vorarlberg
19.07.2024 16:25
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Nichts geht mehr – das mussten die Mitarbeiter der Stadt Dornbirn am Freitagvormittag feststellen. Auch sie hatten mit dem fehlerhaften Update eines IT-Schutzprogramms zu kämpfen, das weltweit für Computerausfälle gesorgt hatte. Die Mitarbeiter des städtischen Krankenhauses stellte dies vor besondere Herausforderungen.  

Im Dornbirner Stadtspital wurden alle für Freitag geplante Operationen vorsorglich verschoben. Der Ambulanzbetrieb wurde analog abgewickelt, Notfälle wurden über die Rettungsleitstelle an die Landeskrankenhäuser umgeleitet. Die medizintechnischen Geräte funktionierten zwar, allerdings war eine Vernetzung und Übermittlung beispielsweise von Röntgenbildern oder Laborergebnissen nicht möglich. 

Im Dornbirner Rathaus hatten währenddessen die Mitarbeiter der IT-Abteilung alle Hände voll zu tun. Für jeden einzelnen PC musste ein Update eingespielt werden. Im Rathaus waren rund 100 Computer betroffen, im Krankenhaus rund 95 Prozent der dort betriebenen 700 PCs.

Krisenmanagement funktionierte
Am Nachmittag konnten alle Beteiligten aufatmen. Die Computer liefen wieder. „Das Krisenmanagement sowohl bei der Stadt Dornbirn als auch im städtischen Krankenhaus hat einmal mehr sehr gut funktioniert und dafür gesorgt, dass die kritische Infrastruktur trotz der IT-Ausfälle nicht gefährdet war“, resümierten die Verantwortlichen der Stadt. 

Im Krankenhaus seien die Mitarbeitenden durch eine professionelle Dokumentation und regelmäßige Übungen auf solche Situationen vorbereitet. Die Abläufe können rasch adaptiert werden, der Betrieb laufe auch in schwierigen Situationen.

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