04.01.2013 08:29 |

Operation Sunflower

Mehr als 100 Kinder aus den Fängen Pädophiler befreit

Der Polizei ist ein schwerer Schlag gegen ein internationales Pädophilen-Netzwerk gelungen. Im Rahmen der "Operation Sunflower" ("Operation Sonnenblume") konnten Ermittler in den Vereinigten Staaten und sechs anderen Ländern insgesamt 123 Kinder, die Opfer mutmaßlicher Pädophiler sein sollen, ausfindig machen und in Sicherheit bringen. 245 Verdächtige wurden festgenommen. Die meisten von ihnen stammen aus den USA, teilte John Morton, der Chef der US-Einwanderungs- und Zollbehörde, am Donnerstag mit.

Über die Herkunft der anderen Beschuldigten schweigen die Behörden aus ermittlungstaktischen Gründen. Fünf der ausfindig gemachten Kinder seien jünger als drei Jahre gewesen, so berichtete Morton. Auch hier stammt die Mehrheit aus den USA.

Die Polizei hatte fünf Wochen lang zwischen 1. November und 7. Dezember ermittelt. Die Ermittlungsergebnisse erzählen "eine Geschichte weitreichender und gewalttätiger Ausbeutung sehr junger Kinder", zitiert "Spiegel Online" den Chef der US-Einwanderungsbehörde.

Facebook und Twitter große Hilfe für die Polizei
Nach wie vor fahndet die Polizei nach weiteren Verdächtigen, die im Zuge der Ermittlungen ins Visier der Ermittler geraten waren. Auch in diesen Fällen hoffen die Fahnder auf die intensive Mithilfe der breiten Online-Öffentlichkeit, die einen großen Beitrag zur "Operation Sunflower" geleistet hatte. Vor allem Twitter und Facebook seien bei solchen Fahndungen immer wichtiger, erklärte James T. Hayes, einer der Ermittler, gegenüber der Online-Ausgabe der britischen "Daily Mail".

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