Kraftwerke ausgefallen
Angriff auf Krim, Ukraine drosselt Strom
Die Ukraine soll eine russische Basis auf der annektierten Halbinsel Krim angegriffen haben. Das kriegsgebeutelte Land kämpft indessen ordentlich mit der Stromversorgung. Und: Das ukrainische Militär zieht nach eigenen Angaben seine Truppen aus dem Dorf Uroschaine in der im Osten gelegenen Region Donzek ab.
„Da der Feind in Uroschaine fast alles zerstört hat, haben sich die Verteidigungskräfte auf andere Stellungen zurückgezogen“, schilderte ein Sprecher des ukrainischen Militärs. „Es wurde eine Entscheidung getroffen, um das Leben und die Gesundheit unserer Soldaten zu schützen, die dort die Verteidigung aufrechterhalten haben.“
Die Ukraine hat durch die Angriffe, die Russland seit dem Frühjahr verstärkt hat, mittlerweile fast die Hälfte ihrer Produktionskapazitäten verloren. Dadurch kommt es immer wieder zu Stromausfällen, zudem muss das Land im großen Stil Elektrizität aus der EU beziehen.
So wird die Krim von Drohnenattacken heimgesucht:
In der Nacht auf Donnerstag sind zwei Kraftwerke ausgefallen. Nun hat der Netzbetreiber Ukrenergo die Stromversorgung nach eigenen Angaben drastisch gedrosselt. Dies hat deutliche Einschränkungen zur Folge: Zwischen acht und 22 Uhr (Ortszeit) seien elf Regionen und die Hauptstadt Kiew betroffen, teilte Ukrenergo mit. „Ein erhebliches Stromdefizit im ukrainischen Energiesystem ist das Ergebnis von acht massiven Angriffen, die der Feind seit Jahresbeginn vorgenommen hat.“
Ukrainischer Angriff auf russische Basis auf Krim
Zur Ruhe kommt auch der Aggressor nicht. Die Ukraine hat einem Insider zufolge einen Stützpunkt der russischen Küstenwache am Donuslaw-See im Westen der Halbinsel Krim angegriffen. See- und Flugdrohnen seien eingesetzt worden, verlautet aus ukrainischen Sicherheitskreisen. Durch den Angriff in der Nacht seien das Hauptquartier des Stützpunkts, ein Munitions- und Ausrüstungslager, ein Umspannwerk, technische Einrichtungen sowie Feuerstellungen beschädigt und außer Gefecht gesetzt worden.









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