Der „Place to be“ bei Luxusimmobilien in Tirol ist und bleibt der Bezirk Kitzbühel. Die Nachfrage nach luxuriösem Wohnen war im Vorjahr durchwegs gegeben. Im laufenden Jahr zeichnet sich am Markt generell eine Stabilisierung ab.
Laut dem aktuellen Spiegel von RE/MAX waren Luxusimmobilien im Vorjahr weiter begehrt. Interessant dabei: Trotz Teuerungswelle wechselten die Luxushäuser und -wohnungen zu einem durchschnittlich niedrigeren Preis den Besitzer. Dafür waren es aber weniger.
104 Einfamilienhäuser in der Luxusklasse
In Tirol waren 2023 insgesamt 104 von 392 gehandelten Einfamilienhäusern in der Luxusklasse angesiedelt. Deren Durchschnittspreis lag bei 2,62 Millionen Euro und somit um 0,7 Prozent niedriger als 2022. Die zehn teuersten waren den Käufern im Schnitt stolze 9,08 Millionen Euro wert (2022: 9,45 Mio.). Tirol liegt damit österreichweit an der Spitze.
Der „Place to be“ bleibt Kitzbühel, wo 50 Luxushäuser verkauft wurden (2022: 60). In Innsbruck Land waren es 20 (-6), in Kufstein 13 (-10). Danach folgen die Bezirke Schwaz (10), Landeck (4), Innsbruck (4), Imst (2) und Reutte (1).
Stabilisierung auf dem Wohnungsmarkt
Bei den Wohnungen wurden im Vorjahr 3953 Besitzerwechsel gezählt. 366 davon fielen in die Luxusklasse. Der Anteil stieg somit von 7,8 auf 9,3 Prozent. Indes sank der Durchschnittspreis von 1,06 Millionen um 12,6 Prozent. „Millionenstücke fanden sich 108, davon 63 im Bezirk Kitzbühel“, rechnen die Analysten vor. 28 Luxuswohnungen waren sogar über zwei Millionen Euro wert.
Indes zeigt der Marktreport von Engel & Völkers für das aktuelle Jahr eine Stabilisierung des Wohnungsmarktes mit einem Transaktionsanstieg.
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