Ein Feinkosthändler mit Mühlviertler Wurzeln erfüllt sich jetzt seinen Traum vom „Lustigsein“: Im September feiert er nicht nur die lang ersehnte Bühnenpremiere, sondern geht´s für ihn auch nach Hamburg, wo er in einer beliebten ZDF-Show den Kochlöffel schwingen wird.
Auf den Märkten in Gmunden, Bad Ischl, Wels oder Salzburg war Alex Springer jahrelang eine Institution. Vor knapp zweieinhalb Jahren baute er sich mit einem Feinkostladen mit italienischen Delikatessen in der Welser Innenstadt sein zweites Standbein auf.
„Seit 30 Jahren träume ich aber davon, Kabarettist zu sein. Im September geht der Traum in Erfüllung“, verriet der 49-jährige gebürtige Mühlviertler der „Krone“. In seinem Programm „Endlich“ erzählt er auf humorvolle Art Geschichten aus seinem Leben. „Natürlich sind auch ganz viele Anekdoten von Märkten dabei“, freut sich Springer auf die Premiere am 21. September.
Tochter hat ihn angemeldet
Nur zwei Tage später steht das nächste Highlight auf dem Programm: Springer ist in der ZDF-Show „Die Küchenschlacht“ zu sehen. „Wir haben uns vor einiger Zeit die Sendung angeschaut. Da ich recht viel herumgesudert habe und meinte, dass ich das auch kann, hat mich meine Tochter ganz spontan angemeldet“.
25.000 Euro Preisgeld winken
Einen Tag später klingelte das Telefon. „Als ich eine deutsche Nummer sah, wollte ich zunächst gar nicht abheben. Es war aber eine Redakteurin des ZDF am anderen Ende der Leitung, die mir mitteilte, dass ich bei der ,Küchenschlacht‘ dabei bin.“ Ende Juli geht es für eine Woche zu den Dreharbeiten nach Hamburg. Gattin Petra wird ihren Alex begleiten und ihm bei dem Wettkochen um ein Preisgeld von 25.000 Euro die Daumen drücken. Mehrere Menüs hat der kreative Oberösterreicher im Kopf. Er bereitet sich auch intensiv auf die Kochduelle vor.
Dass die Deutschen seinen Dialekt nicht verstehen könnten, bereitet ihm keine Sorgen. „Ich werde so reden, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Wenn man mich nicht versteht, müssen sie halt Untertitel drunterlegen.“
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