Nach der brutalen Gewalttat in Bischofshofen fand gestern, Montag, der angekündigte Sicherheitsgipfel von Gemeinde, Polizei und ÖBB statt.
Eine brutale Gewaltattacke gegen drei Burschen sorgte Ende Juni für Aufsehen in Bischofshofen. Ein Kosovare (21) wurde am Bahnhof beraubt und durch Schläge und Tritte so schwer am Kopf verletzt, dass er ins künstliche Koma versetzt werden musste. Die Täter: Mehrere zum Teil amtsbekannte Jugendliche.
Bürgermeister Hansjörg Obinger lud deshalb gestern zu einem Sicherheitsgespräch ein. „Aufgrund des Vorfalls ist ein Gefühl bei den Bürgern entstanden, gegen die man etwas tun muss“, sagt der Stadtchef. Bereits geplant ist, dass Ordnungsamt und ein engagierter Sicherheitsdienst neuralgische Orte rund um den Bahnhof verstärkt patrouillieren werden. Die Stadt zahlt dafür 12.000 Euro pro Monat.
Auch Polizei und ÖBB wollen vermehrt Präsenz am Bahnhof zeigen. „Es gibt das Bekenntnis, dass wir alle gemeinsam das entstandene Empfinden der Bürger verbessern wollen“, so Obinger
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