Zu schön wäre es, wenn es so einen Liebestrank, wie man ihn aus Donizettis Meisterwerk kennt, tatsächlich gäbe: Ein dubioses Gesöff, mit dem man alle in kürzester Zeit in sich verliebt machen könnte. Klingt wahrscheinlich im ersten Moment besser als es dann tatsächlich ist. Das dachte man sich auch bei der Premiere von „L‘elisir d‘amore – Der Liebestrank“ in der Oper Burg Gars. So entschied man sich, das Publikum doch lieber mit grandiosen Stimmen, die in der alten Burgruine völlig unverstärkt zum Besten gegeben wurden, zu verzaubern.
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