Lüge aufgeflogen

Betrunkener (22) hat Attacke von Gruppe erfunden

Tirol
12.07.2024 20:00
Porträt von Tiroler Krone
Von Tiroler Krone

Ein „ungeklärtes Sturzgeschehen“ beschäftigte seit Mitte Mai die Tiroler Polizei in Kufstein. Ein Deutscher (22), der stark angetrunken war, hatte behauptet, dass er von mehreren Männern attackiert und über ein Brückengeländer gestoßen worden sei. Offenbar alles nur erfunden. 

Der Mann hatte ursprünglich angegeben, abends von einer rund fünfköpfigen Gruppe von Männern attackiert und über das Geländer der Innbrücke gestoßen worden zu sein. Dann sei er in die rund sieben Meter abfallende Böschung gestürzt. Der Mann war nach dem Sturz stationär im Krankenhaus aufgenommen worden.

Anzeige wegen Vortäuschung
Gesucht wurde zwischenzeitlich nach jungen Männern südländischer Abstammung als Tatverdächtige. Auch das Landeskriminalamt war in Folge an Spurenauswertung und Befragungen beteiligt, informierte die Polizei am Freitag. Nach umfangreichen Ermittlungen räumte der 22-Jährige nun ein, selbst über das Geländer gestürzt zu sein. Er wurde wegen des Verdachts der Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung angezeigt.

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