Tränen, Hammer-Show und Wetterkapriolen: Bereits am heutigen Freitag offenbarte der Wiener Beach seinen Tausenden Fans die ganze Emotions-Palette des Beachvolleyballs. Und der Höhepunkt ist noch nicht einmal erreicht...
Sie trocknete auch die mehr als 30 Grad heiße Mittagssonne nicht: Feuchte Fan-Augen nach dem Spiel „der Klingers“. Mit gebrochener Stimme gaben die Spielerinnen ihre Freude über das Mikro in der vollgefüllten Red Bull Beach Arena am Wiener Heumarkt kund - mit der ganzen Familie und Tausenden Fans im Rücken. Besser konnte der Freitag aus österreichischer Sicht nicht starten: Das Schwestern-Duo zieht sensationell ins Viertelfinale ein.
Beachvolleyball – was sonst?!
Alles scheint möglich zu sein mit diesen einzigartigen Fans. Was sie motiviert Jahr für Jahr wiederzukommen? „Weils leiwand ist“, weiß die Polterrunde rund um Paul, den Bräutigam in spe aus Wien: „Wohin sonst, wenn so ein Beachvolleyballturnier in Wien ist!“ Patricia aus Niederösterreich: „ Die Stimmung ist mörderisch, es ist immer geil mit den Mädels!“ Der Hauptgrund ist aber: „Die Leistung der Österreicher, wir wollen sie unterstützen.“ Am Nachmittag gelang das auch beim Beach-Duo Hörl/Horst, die sie in die nächste Runde pushten.


Die ausgelassene Stimmung war nicht aufzuhalten. Selbst dass das Stadion vorübergehend wegen Unwetterwarnung gesperrt werden musste, tat der Stimmung keinen Abbruch. Die Fans kehrten in Scharen zurück und tanzten, tobten in ihren Regenponchos weiter.
Viele von ihnen werden auch am Samstag wieder in der Red Bull Beach Arena erwartet, wenn Alexander Horst und Julian Hörl die Chance auf den Aufstieg ins Viertelfinale haben.
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