Der Steirer Sebastian Ofner hat am Montag Entwarnung gegeben. Österreichs Tennis-Nummer eins hatte am Sonntag in der zweiten Doppelrunde von Wimbledon an der Seite seines Landsmannes Sam Weissborn wegen leichter Schulterbeschwerden aufgegeben.
Es sei nur eine Vorsichtsmaßnahme gewesen, „ich habe leicht etwas mit der Schulter gespürt, ich wollte da einfach nichts riskieren“, sagte Ofner auf Anfrage der Austria Presse Agentur.
Nur kurze Turnierpause
Wenn man solche Zeichen ignoriere, könnte es schlimmer werden. „Das würde ich jetzt gar nicht brauchen. Ich habe jetzt fast zwei Monate durchgehend (Turniere, Anm.).“ Diese Woche gönnt sich der 28-Jährige die einzig mögliche Turnierpause, denn am Wochenende geht es weiter zum Sandplatz-Turnier in Hamburg.
Unmittelbar danach folgt der Heim-Klassiker ebenfalls auf Sand in Kitzbühel, von wo es direkt zu den Olympischen Spielen gehen soll. Ofner ist dafür qualifiziert, die erwartete Nominierung obliegt am Dienstag dem Österreichischen Olympischen Komitee (ÖOC).
„Top 50 wäre ein großer Erfolg“
In der am nächsten Montag erscheinenden Weltrangliste wird Ofner nach seiner Erstrunden-Niederlage von Wimbledon rund um Position 50 liegen. „Die Top 50 am Jahresende wäre wieder ein großer Erfolg“, betonte Ofner. Noch zu Jahresbeginn habe er sich die Top 80 vorgenommen. „Da ist das Ziel ein bisschen nach oben gegangen.“
Dass es sogar noch heuer in Richtung Top 30 bzw. Setzung Australian Open gehen könnte, sieht Ofner als ein bisschen zu hoch angesetzt. „Aber nächstes Jahr Paris oder Wimbledon gesetzt zu sein, ist schon ein größeres Ziel von mir.“
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