Die Projektgesellschaft für die Verlängerung der Salzburger Lokalbahn ist bereits auf der Suche nach Baufirmen.
Am 10. November entscheiden die Bürger in der Stadt Salzburg, dem Flachgau und dem Tennengau, ob die Salzburger Lokalbahn unterirdisch verlängert werden soll. Das Milliardenprojekt ist derzeit das meist diskutierte Thema im Zentralraum. Wie die Planer bekannt gegeben haben, wurde nun der Bau des ersten Abschnitts vom Hauptbahnhof bis zum Mirabellplatz ausgeschrieben. Sprich: Baufirmen für den Auftrag werden gesucht. „Wir suchen einen leistungsstarken, verlässlichen und innovativen Partner, der insbesondere auch auf die Bedürfnisse der Anrainer Rücksicht nimmt“, erklärt S-Link-Geschäftsführer Stefan Knittel.
Ein Baubeginn wäre im Jahr 2026 möglich
Damit drückt die Gesellschaft aufs Tempo. Geht die Bürgerbefragung positiv aus, hat man keine Zeit verloren. Ein Baubeginn wäre dann 2026 noch möglich. Und wenn die Befragung negativ ausgeht? „Wir weisen bereits in der Teilnahmeunterlage darauf hin, dass die Befragung einen Stopp der Ausschreibung bedeuten kann“, so Knittel, der aber zuversichtlich ist, dass die Salzburger für die Verlängerung stimmen werden.
Eine Befragung im vergangenen Winter in der Stadt Salzburg fiel negativ aus. Aber: Laut Juristen hätte es diese eigentlich nicht geben dürfen. „Diese Befragung war krassest rechtswidrig“, so Landeslegist Paul Sieberer.
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