Die Danube Dragons setzten sich in den letzten beiden Jahren jeweils die Krone in der Austrian Football League (AFL) auf. Nach dem ersten internationalen Titel in der Central European Football League (CEFL) ist der regierende Champion nun in der heimischen Liga unter Zugzwang. Weil ihm von der Liga ein Sieg aberkannt wurde.
„Kurios“, sagt Uras Aslan, Präsident der Dragons Football, zur nachträglichen Strafverifizierung des Spiels seiner Mannschaft in der AFL gegen Prag. Statt eines 43:39-Siegs steht nun eine 0:35-Niederlage in den Büchern. Weil ein Import-Spieler falsch eingesetzt worden sein soll. Mehr möchte man im Moment nicht sagen, sich auf das Sportliche konzentrieren.
Wo es am Samstag (16) bei den Salzburg Ducks darum geht, zu gewinnen – oder zumindest nicht mit mehr als 21 Punkten zu verlieren. Schafft man das, steht man im Play-off und trifft dort – nicht wie nach dem Sieg gegen Prag ausgerechnet auswärts auf Graz – sondern in Simmering auf Grunddurchgangsdominator AFC Vikings! Womit es also schon im Halbfinale zur Neuauflage der letzten beiden Austrian Bowls kommt.
Beim frisch gebackenen Champion der CEFL, wo sich die Dragons in der Schweiz gegen Chur durchsetzten, ist man sicher, den Play-off-Einzug zu schaffen. Mit Gerüchten, wonach man die Heimstätte auf dem Donaufeld-Platz verlieren würde, möchte Aslan aufräumen: „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis. Trotzdem sind wir auch der Suche nach einer Heimstätte, wo wir nicht nur Untermieter sind.“ Ein weiterer Play-off- oder gar Final-Einzug wäre ein gutes Argument.
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