Fr, 22. Juni 2018

"Geborener Finisher"

12.12.2012 11:29

Zwei Weimann-Tore bei Villa-Sieg - böse Pleite für Arsenal

ÖFB-Teamspieler Andreas Weimann hat am Dienstag im englischen Liga-Cup neuerlich seine Qualitäten unter Beweis gestellt. Der in der 35. Minute eingewechselte Wiener erzielte beim 4:1-Erfolg von Aston Villa bei Norwich City im Viertelfinale zwei Treffer. Lediglich einen Treffer nach regulärer Spielzeit erzielte Arsenal bei Bradford - und der reichte nicht für den Aufstieg, weil im Elfmeterschießen gleich drei "Gunners" nicht trafen.

Weimann erzielte seine Tore dabei nicht einfach für die Statistik in einem ohnehin schon entschiedenen Spiel. Denn nach Treffern von Steve Morison (19., Norwich) und Brett Holman (21., Aston Villa) stand es bis elf Minuten vor Spielende 1:1, ehe der große Auftritt des nach 35 Minuten für Starstürmer Darren Bent eingewechselten Weimann folgte. Innerhalb von sechs Minuten traf er zum 2:1 (79.) und zum 3:1 (85.). Sein belgischer Sturmpartner Christian Benteke (90.) fixierte schließlich den Endstand.

"Wir waren exzellent", erklärte hernach ein jubelnder Paul Lambert, Coach der siegreichen Mannen aus Birmingham. Und speziell auf den Doppeltorschützen gemünzt: "Er ist ein geborener Finisher mit einer tollen Einstellung. Egal, welchen Geldbetrag man Andi zahlen würde, er würde immer alles geben. Zuletzt habe ich ihn nur deswegen nicht eingesetzt, um ihn rasten zu lassen." In den Spielen gegen die Teams aus Manchester und Arsenal habe er sich völlig verausgabt.

Arsenal blamiert sich bei Viertligisten
An Ligacup-Spieltagen rasten kann man nun auch bei Arsenal: Die Chance, über den Ligacup erstmals seit sieben Jahren wieder einmal eine Trophäe zu holen, ließen die "Gunners" gegen den Viertligisten Bradford City schmählich aus. Sie unterlagen Bradford 3:4 nach Elfermeterschießen. Mann des Tages war dabei Arsenals Kapitän Thomas Vermaelen: Zunächst entstand aus einem von ihm verursachten Freistoß das 1:0 für Bradford (19.), dann rettete er seine Elf drei Minuten vor Schluss in die Verlängerung, um dann im Elferschießen erst recht den letzten Penalty zu versemmeln.

Für "Gunners"-Coach Wenger dennoch kein Grund, sich zu schämen: "Man muss sich nur schämen, wenn man nicht alles gegeben hat – aber das Team hat alles gegeben. Das Ergebnis ist zwar enttäuschend, aber Gratulation an Bradford." Dort nahm man das gerne an. Bradford-Trainer Phil Parkinson: "Die Geschichte des Tages ist, wie wir über 120 Minuten aufgetreten sind. Arsenal hat mit seiner besten Mannschaft gespielt und wir waren trotzdem nur drei Minuten davon entfernt, sie nach 90 Minuten zu schlagen."

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