Nachfolger für Raisi
61 Millionen Iraner wählen einen neuen Präsidenten
Der Iran wählt am Freitag einen neuen Präsidenten. Rund 61 Millionen Wählerinnen und Wähler sind aufgerufen, einen Nachfolger des bei einem Hubschrauberunglück ums Leben gekommenen Ebrahim Raisi zu wählen.
Anders als in vielen Ländern der Welt ist Irans Präsident nicht das Staatsoberhaupt. Die eigentliche Macht liegt bei Religionsführer Ajatollah Ali Khamenei. Der Wächterrat, ein islamisches Kontrollgremium, hatte für die Wahl nur sechs Kandidaten zugelassen. Zwei Bewerber zogen ihre Kandidatur bereits zurück.
Die besten Chancen haben der Hardliner Said Djalili, ein früherer Unterhändler bei Atomverhandlungen, sowie der amtierende Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf und Herausforderer Massud Peseshkian aus dem Lager der Reformpolitiker. Erreicht keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit, kommt es am 5. Juli zur Stichwahl.
Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr Ortszeit (6.30 bis 16.30 Uhr MESZ) mit der Möglichkeit zur Verlängerung geöffnet. Mit ersten Ergebnissen wird am Samstag gerechnet.









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