Beseitigung der schweren Unwetterschäden läuft auf Hochtouren. Lokale Umleitungen wurden eingerichtet.
Im Jahr 2022 eröffnet, gilt der Bahntrassenradweg zwischen Oberschützen und Rechnitz mittlerweile als einer der beliebtesten im Südburgenland. Das folgenschwere Hochwasser in der Nacht auf 9. Juni hat auf der 42 Kilometer langen Strecke allerdings seine Spuren hinterlassen. Das Durchlassbauwerk am Zickenbach wurde komplett zerstört, auch im Bereich Großpetersdorf und Hannersdorf gibt es größere Schäden. Eine gänzliche Sperre des Radweges wurde mittlerweile wieder aufgehoben, da in jenen Bereichen wo Sicherheitsbedenken bestehen lokale Umleitungsstrecke für Radfahrer eingerichtet wurden. Die Sanierungsarbeiten werden aber noch mehrere Wochen dauern, heißt es seitens der Baudirektion Burgenland. Man sei aber bemüht, den Bahntrassenradweg noch im Laufe des Sommers wieder durchgehend befahrbar zu machen.
25 Millionen Euro für Radwege
Seit 2022 wird auch seitens des Landes das Radwege-Attraktivierungsprogramm auf Hochtouren vorangetrieben. Insgesamt werden in fünf Jahren rund 25 Millionen Euro im Bereich des Alltagsradfahren investiert, um die Radwege landesweit auf neuesten Stand zu bringen und das Burgenland zum Radland Nummer 1 zu machen.
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