Als am 3. Juni ein heftiges Gewitter mit Starkregen über Linz herunterging, war in der Innenstadt plötzlich ein ohrenbetäubender Knall zu hören. Damals rätselten viele – vor allem in den sozialen Medien -, was das wohl jetzt gewesen sein könnte. Die „Krone“ hat nun die Antwort ...
Wie nun bekannt wurde, hat tatsächlich ein Blitz in den Mariendom eingeschlagen. Trotz Blitzableiter war der Einschlag in die größte Kirche Österreichs derart massiv, dass dadurch mehrere elektronische Bauteile schwer beschädigt wurden. Mitunter der Lift und die Alarmanlage, sowie die Glocken- und Uhrensteuerung.
„Noch nie erlebt in den letzten 20 Jahren“
Dommeister Clemens Pichler auf „Krone“-Anfrage, ob dies schon öfter passiert wäre: „Ich kann mich nicht erinnern, so etwas in den letzten 20 Jahren schon einmal erlebt zu haben.“ Er sei vor allem aber auch froh, dass bei dem Unglück niemand zu Schaden gekommen ist. Auch wenn dies nur auf menschliches Leben bezogen ist, denn umso trauriger macht es auch den Dommeister, wenn man auf die tierische Tragödie blickt.
Ein Mauersegler, drei Turmfalken
So hat es vier Vögel erwischt. Ein Mauersegler, sowie gleich drei von insgesamt vier Turmfalken, die am Mariendom ihr Nest haben und dort ihre Eier ausbrüteten, wurden beim Blitzeinschlag getötet.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.