Miliz zeigt Video
Houthi versenkten Frachter mit Sprengstoffbooten
Vergangene Woche hat die Houthi-Miliz den griechischen Frachter MV Tutor mit Raketen und ferngesteuerten Sprengstoffbooten angegriffen. Wenige Tage später sank das leckgeschlagene Schiff im Roten Meer. Nun haben die Houthi ein Video der Attacke (siehe oben) veröffentlicht.
Wie die britischen Seeschifffahrtsbehörde UKMTO am Dienstag berichtete, ist der unter liberianischer Flagge fahrende Frachter im Roten Meer gesunken. An der zuletzt gemeldeten Position der MV Tutor seien nur noch Trümmer und Öl gesichtet worden, hieß es. Bei dem Angriff war ein philippinischer Matrose ums Leben gekommen. Der Rest der Crew konnte sich unverletzt vom leckgeschlagenen Schiff (Bild unten) retten.
Bereits mehr als 60 Angriffe auf Frachter
Mit den mittlerweile mehr als 60 Angriffen auf Frachtschiffe, die angeblich israelische Häfen ansteuern, wollen die Houthi eigenen Angaben zufolge die mit ihr verbündete Hamas im Gazastreifen unterstützen. Doch viele der angegriffenen Schiffe haben wenig oder gar nichts mit dem laufenden Krieg zwischen Israel und der Palästinenser-Organisation Hamas zu tun.
Als Reaktion auf die Houthi-Attacken auf Frachtschiffe auf der wichtigen Handelsroute im Roten Meer hatten die USA und Großbritannien in den vergangenen Monaten Stellungen der Miliz im Jemen angegriffen. Zudem versuchen Kriegsschiffe zweier internationaler Koalitionen, den Schiffsverkehr entlang der jemenitischen Küste zu sichern.
US-Armee zerstört zwei Houthi-Stellungen
Am Mittwoch haben die Houthi das Video des Angriffs veröffentlicht (siehe Video oben), am gleichen Tag griff die US-Armee zwei Stellungen der Miliz im Jemen an. Neben einer Kommandozentrale habe man in von den Rebellen kontrollierten Gebieten auch eine Kontrollstation zerstört, erklärte das für den Nahen Osten zuständige US-Zentralkommando (CENTCOM) via X (vormals Twitter, siehe Posting unten).
Zudem seien zwei Drohnenschiffe der Rebellen im Roten Meer versenkt worden, hieß es weiter. Am Samstag hatte CENTCOM gemeldet, die US Army habe binnen 24 Stunden zwei unbemannte Überwasserfahrzeuge, eine Drohne sowie sieben Radarsysteme der Houthi im Jemen zerstört.
Luftschläge der USA und Englands mit Unterstützung Verbündeter, die darauf abzielen, die Fähigkeiten der Huthi zu beschneiden, haben bisher nicht den gewünschten Erfolg gezeigt.









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