Pop-Legende Rod Stewart hat sich seine Abschiedstour in Europa wohl gänzlich anders vorgestellt. Seine offen zur Schau gestellte Unterstützung der Ukraine stieß bei einem Konzert in der ostdeutschen Stadt Leipzig auf Ablehnung. Pfiffe und Buhrufe einiger Fans waren die Folge.
Wie berichtet, war die Stimmung bei einem Konzert des bald 80-Jährigen am Sonntag in Leipzig gekippt, als dieser die Worte „Fuck Putin“ in die Menge rief und seinen Hit „Rhythm Of My Heart“ auf der Leinwand mit Bildern des Ukraine-Kriegs unterlegte. Stewart hat laut deutschen Medien deutlich irritiert auf die Reaktion der Fans reagiert haben und nur „Thank you for being so kind“ („Danke, dass Sie so freundlich waren“) herausgebracht haben.
Tags darauf gab er sich schon wortgewaltiger und bekräftigte seine Position: „Also ja, ich unterstütze Selenskyj und das Volk der Ukraine und werde das auch weiterhin tun.“ Das Land verteidige sich bereits seit über zwei Jahren gegen die russischen Besatzer. Mitglieder seiner Familie hätten Vorräte in das Kriegsland gebracht, so der Schotte. Er selbst habe zwei Ukrainer für seine Crew engagiert und ein Haus in Großbritannien für Flüchtlinge gemietet. „Putin muss gestoppt werden!“, forderte Stewart in einer Stellungnahme gegenüber der britischen Nachrichtenagentur PA.
Am 2. Juli in der Wiener Stadthalle
Nun hofft er, dass die restlichen deutschen Konzerte – in Hamburg, Köln und München – etwas friedlicher über die Bühne gehen. Auch in Österreich zeigt sich der Sänger heuer. Am 2. Juli wird er aller Voraussicht nach sein letztes Konzert in der Stadthalle in Wien geben, schließlich heißt seine Tour „One Last Time“.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.