Die langersehnten Anpassungen der L3 in Haselstauden sorgen künftig für mehr Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer.
Schon seit vielen Jahren wünschen sich die Anrainer in Haselstauden (Dornbirn) eine Verkehrsberuhigung im Bereich der mitten durchs Quartier führenden Landesstraße. Nun haben Land, Gemeinde, Bezirkshauptmannschaft und Bürger ein neues Konzept ausgearbeitet, das für mehr Sicherheit auf der Haselstauder Straße sorgen soll.
Einer der wesentlichsten Punkte dabei: Die Geschwindigkeitsbeschränkung wird von 50 auf 30 km/h heruntergesetzt. Zudem wird die Straße zwischen Kirche und Feldgasse schmäler, dafür sollen die Fußgängerbereiche breiter werden. Ein kombinierter Geh- und Radweg ist für den Bereich der Schule geplant. Die Sicht auf die Zebrastreifen soll verbessert werden – ebenso wie die Beleuchtung.
„Dauerrot“ in der Nacht
Auch der Rhythmus der Ampelanlage wird auf Verkehrsberuhigung ausgerichtet: Die Experten erhoffen sich davon, dass Rotlichtüberfahrten minimiert werden können. In der Nacht wird die Anlage auf „Dauerrot“ gestellt. Das reduziert die Geschwindigkeit der herannahenden Fahrzeuge auch in Zeiten geringer Auslastung. Umsetzungsphase sind die Jahre 2025 und 2026. Als Basis der Neugestaltung diente den Verantwortlichen der Leitfaden „Verträgliche Verkehrsabwicklung auf Landesstraßen in Ortszentren“. Mit den Ergebnissen ist nicht nur die politische Seite zufrieden, sondern auch die Bürgerinitiative „Sicheres Haselstauden“. Letztere hat sich unter anderem lange für eine Geschwindigkeitsreduktion auf der Straße ausgesprochen. Auch der Elternverein der Volksschule Haselstauden war in die Erarbeitung der Maßnahmen eingebunden.
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