Krone-Interview

Die Drachen sind zurück: „Alle hatten Gänsehaut!“

Die zweite Staffel des gefeierten Nachfolgers von „Game of Thrones“ startet am Montag auf Sky. Die „Krone“ sprach mit den Hauptdarstellern.

Auch diese Staffel beruht auf George R. R. Martins Roman „Feuer und Blut“ und erzählt die Vorgeschichte des weltweiten Mega-Serienhits „Game of Thrones“, die sich rund 200 Jahre zuvor zugetragen hat. Im Fokus stehen die beiden Frauen Rhaenyra und Alicent: Als Kinder beste Freundinnen, lassen sie sich nun von den Männern in ihrem Umfeld zu einem Krieg drängen. Es geht um den eisernen Thron von Westeros.

Doch beide wollen tief im Inneren eigentlich keinen Konflikt: „Ihre Bindung hält, weil sie so viel Zeit ihrer Kindheit zusammen verbracht haben. Da gibt’s eine geschwisterliche Verbundenheit“, so Emma D’Arcy, die die Rhaenyra Targaryen spielt. Selbst würde sie nicht auf dem eisernen Thron sitzen wollen: „Ich bin gegen die Monarchie, ich würde das ganze Konstrukt einfach abschaffen.“

Erfolgsdruck lastet auf den Schauspielern
Weltweit gibt es unzählige Fans, die nach dem Erfolg der ersten Staffel auf die neuen Folgen und Figuren hinfiebern: „Natürlich herrscht großer Druck, wenn man Rollen wie diese übernimmt. Es gibt viele Menschen mit großen Erwartungen. Aber das ist eine schöne Verantwortung und wir hoffen, dass wir dem gerecht geworden sind“, so Tom Glynn-Carney über seine immer wichtiger werdende Rolle als Alicents Sohn Aegon Targaryen, der zu Beginn der Staffel auf dem eisernen Thron sitzt. Seine Serienmutter Olivia Cooke hat ihre ganz eigene Art, mit den riesigen Erwartungen der Fans umzugehen: „Ich würde zusammenbrechen, wenn ich darüber nachdenken würde. Der beste Weg ist, sich davon zu distanzieren, aber dennoch dankbar zu sein.“

Olivia Cooke spielt auch in der zweiten Staffel die „Grüne“ Alicent Hohenturm. (Bild: © 2023 Home Box Office, Inc. All rights reserved.)
Olivia Cooke spielt auch in der zweiten Staffel die „Grüne“ Alicent Hohenturm.

„Es wird richtig unanständig“
Wie wird nun die zweite Staffel? „Ziemlich brutal. Lasst es eure Kinder nicht anschauen! Es wird heftig, aber das lieben die Leute, denke ich“, so Matthew Needham (Lord Larys) bei der Serienpremiere in London zur „Krone“. „Und es wird richtig unanständig. Schaut es euch an, vertraut mir“, ergänzte Harry Collett, der den Jacaerys spielt. Für pikante Szenen war auch schon die Vorgängerserie berüchtigt. Und für ein ausladendes Budget. Auch die neuen Folgen der Drachensaga kosteten rund 20 Millionen Euro pro Folge (s. Grafik), die spektakulären Effekte und detailverliebte Kostüme ermöglichen.

Klar ist: Ein brutales Ereignis im Finale der ersten Staffel wird nun schwerwiegende Folgen haben. Schon nach wenigen Sekunden steckt man wieder mittendrin in der packenden Geschichte und fiebert mit – das Warten auf die zweite Staffel hat sich gelohnt. Intrigen, Machtgier und Missverständnisse: Das Drachenuniversum verschlingt einen innerhalb kürzester Zeit. 

Deutscher Komponist sorgt für Gänsehaut-Momente
Übrigens sorgt ein deutscher Künstler für die musikalischen Gänsehaut-Momente in „House of the Dragon“: Der deutsch-iranische Komponist Ramin Djawadi hat auch diesmal wieder grandiose Arbeit geleistet. „Ich weiß noch, als ich den originalen Titelsong von „Game of Thrones“ beim Vorspann der ersten „House of the Dragon“-Staffel gehört habe und all die Leute beobachten konnte, mit denen ich die Folge angeschaut habe. Alle hatten Gänsehaut und meinten, das hätte sie zurückversetzt zum kulturellen Zeitgeist von „Game of Thrones“. Fantastisch“, erinnert sich Schauspieler Ewan Mitchell, der den furchteinflößenden Aemond Targaryen spielt.   

Starke Frauen, rachsüchtige Männer und ein schockierender Tod direkt am Ende der ersten Folge – Staffel zwei verspricht, ein episches Abenteuer zu werden! 

Ab 17. Juni auf Sky.

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