Der Vorarlberger Joel Schwärzler steht im Junioren-Bewerb der French Open im Viertelfinale!
Der 18-Jährige gewann am Mittwoch gegen den Spanier Rafael Jodar 7:5, 6:3. Im Duell um einen Halbfinal-Platz geht es nun gegen den als Nummer 10 gesetzten Tschechen Petr Brunclik. Der als Nummer 2 gesetzte Schwärzler wird auch bei seinem womöglich letzten Junioren-Grand-Slam von Jürgen Melzer betreut, der hatte in Roland Garros seinen größten Major-Erfolg gehabt.
Melzer: „Immer nett, hier zurückzukommen!“
2010 besiegte der Niederösterreicher im Paris-Viertelfinale Novak Djokovic nach einem 0:2-Satz-Rückstand in fünf Durchgängen und bescherte damit dem Serben eine in dieser Form ungewohnte Niederlage. „Immer nett, hier zurückzukommen“, sagte ÖTV-Sportdirektor Melzer in einem Interview für die Event-Homepage. „Aber als Coach zurückzukehren, ist anders. Man hat ein langfristiges Ziel, will seinen Spieler entwickeln. Aber gleichzeitig, wenn man jemanden wie Joel betreut, kommt er auch für den Turnier-Sieg hierher.“
Schwärzler: „Der Druck für mich ist recht hoch!“
Schwärzler ist sich nach seinen ersten Turniermatches bewusst, dass wohl noch mehr als vor Turnier-Beginn auf ihn geachtet wird. „Es sind viele gute Spieler hier, aber ich bin sicher, dass sie mich als einen der Favoriten sehen. Daher muss ich wirklich fokussiert spielen, die meisten von ihnen haben nichts zu verlieren. Der Druck für mich ist recht hoch. Aber so war es für mich bis jetzt immer und das passt auch so. Es geht nur darum, wie man damit umgeht.“
Melzer betonte einmal mehr, dass er bei seinem Schützling nicht viele Grenzen sehe. „Er kann den Ball wirklich gut beschleunigen. Er hat von beiden Seiten Gewinnschläge drauf, das hilft im heutigen Tennis eine Menge. Und für seine Größe bewegt er sich auch okay, da gibt es aber noch Verbesserungspotenzial.“ Schwärzler, wie Melzer Linkshänder, bezeichnete den 42-Jährigen nicht nur als seinen Trainer. „Es ist mehr als nur diese Verbindung, wir sind gute Freunde.“
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