Seine Teilnahme war lange nicht sicher, die Probleme im Schlagarm sind noch immer nicht passé, dennoch steht Carlos Alcaraz bei den French Open in der zweiten Runde. Der zweimalige Grand-Slam-Sieger besiegte zum Auftakt den US-Amerikaner J.J. Wolf glatt 6:1, 6:2, 6:1.
Seit Monaten wird Spaniens Jungstar erneut von einer Verletzung geplagt. Nicht zum ersten Mal in seiner noch so kurzen Karriere. Diesmal ist es eine an seinem rechten Schlagarm. „Was genau es ist, weiß ich gar nicht“, gab Alcaraz in seiner Pressekonferenz offen zu. „Der Arzt hat es mir zwar erklärt, aber ich habe es schon vergessen. Ich konzentriere mich nur darauf, zu tun, was er und mein Team mir sagen, dass ich machen soll.“
Beim Training in Paris war Alcaraz erleichtert. Erstmals konnte er seine gefürchtete Vorhand wieder schlagen, ohne Schmerzen zu spüren. „Aber ich bin jedes Mal noch etwas beunruhigt, wenn ich eine Vorhand mit 100 Prozent schlage“, gesteht er. So ging der 21-Jährige also doch mit einem kleinen physischen sowie psychologischen Handicap in das Turnier.
„Brauche nicht viele Matches zur Topform“
Zum Auftakt war allerdings wenig davon zu merken, Alcaraz spielte zwar, wie schon bei seinem letzten Turnier in Madrid, mit einer kompletten Bandage am rechten Unterarm, doch war seine krachende Vorhand mehr als nur einmal zu bestaunen, brachte ihm zahlreiche direkte Punkte. Nach 1:51 Stunden siegte er 6:1, 6:2, 6:1. Der Spanier hofft, sich nun von Match zu Match zu steigern. „Ich brauche zum Glück nicht viele Matches, um zu meiner Topform zu finden.
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