Mi, 19. September 2018

Schrumpft langsam

25.10.2012 16:31

Ozonloch so klein wie seit 20 Jahren nur einmal

Das Ozonloch war 2012 so klein wie nur einmal zuvor in den vergangen zwei Jahrzehnten. Die durchschnittliche Größe habe rund 18 Millionen Quadratkilometer betragen, teilten die US-Raumfahrtbehörde NASA und die US-Wetterbehörde NOAA am Mittwoch in einer gemeinsamen Aussendung mit. Wissenschaftler messen schon seit Jahren ein allmähliches Schrumpfen des Ozonlochs.

Weil Ozonfresser wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) - deren Benutzung 1987 mit dem Montreal-Protokoll eingeschränkt und schließlich gestoppt werden sollte - aber sehr langlebig seien, gehe der Schrumpf-Prozess nur sehr langsam voran, heißt es in der Mitteilung. Bis sich die Ozonschicht wieder vollständig erholt hat, kann es den Experten zufolge noch bis 2065 dauern.

Sehr hohe Ozon-Konzentration über Antarktis
In diesem Jahr sei zudem die zweithöchste Konzentration von Ozon über der Antarktis in den vergangenen 20 Jahren gemessen worden, teilten NASA und NOAA mit. Möglicher Grund seien wärmere Temperaturen über dem Südpol.

Die Ozonschicht ist der wichtigste Schutzschild der Erde und filtert die schädliche UV-Strahlung der Sonne fast ganz heraus. Ohne Ozonschicht wäre das Leben auf der Erde nicht möglich.

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