Kreml wütend:

EU-Pläne zu eingefrorenen Mitteln sind „Diebstahl“

Ausland
22.05.2024 16:36

Moskau will sich die Pläne der EU, wonach eingefrorene russische Vermögenswerte beschlagnahmt werden sollen, nicht gefallen lassen.

Dies sei ein Verstoß gegen alle Normen des globalen Wirtschaftssystems, zeigte sich der Sprecher des Präsidialamtes in Moskau, Dmitri Peskow, vor der Presse entrüstet. Die Regierung arbeite noch an einer Antwort auf einen solchen Schritt. Es werde genau beobachtet, wie die Pläne umgesetzt würden.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow (Bild: AFP)
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow

300 Milliarden Dollar eingefroren
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 wurden im Westen Vermögenswerte im Wert von insgesamt rund 300 Milliarden Dollar (in etwa 276 Mrd. Euro) eingefroren, der Löwenanteil davon in Europa. Seit Langem wird diskutiert, wie man mit diesen Geldern umgehen soll. Einigkeit herrscht darüber, dass zumindest die Zinserträge zur Unterstützung der Ukraine genutzt werden sollen.

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