Fr, 19. Oktober 2018

Klage in New York

13.10.2012 09:09

Getränkehersteller fechten Verbot von XXL-Softdrinks an

Das von der Stadt New York beschlossene Verbot riesiger Softdrink-Becher wird ein Fall für die Justiz. Mehrere US-Getränkehersteller und Fast-Food-Anbieter reichten am Freitag Klage gegen die Stadtverwaltung ein. Sie wollen damit nach Angaben einer Sprecherin verhindern, dass das Verbot wie beschlossen im März kommenden Jahres in Kraft tritt.

Im Kampf gegen das Übergewicht wollte man den Verkauf von zuckerhaltigen Limonaden in New York auf Halbliter-Größen begrenzen. Die in Fast-Food-Restaurants üblichen XXL-Becher mit beinahe einem Liter Inhalt sollten laut Rathausbeschluss ab dem 12. März 2013 verboten sein. Das Verkaufsverbot würde sich demnach auf Fast-Food-Imbisse, Restaurants und öffentliche Orte wie Kinos und Stadien erstrecken.

Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte dürften dagegen auch weiterhin Softdrinks in großen Flaschen verkaufen. Getränke und Säfte mit Süßstoff anstatt Zucker sollten ebenfalls von der Regelung ausgenommen sein.

Die Initiative geht auf New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg zurück. Dieser verweist auf Studien, wonach fast 60 Prozent der Bewohner der US-Metropole übergewichtig oder fettleibig sind. Bei den Kindern sollen rund 40 Prozent betroffen sein.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.