Nach Rio ist bereits vor Baku – nur eine gute Woche nach der Rückreise aus Brasilien hob Sportschütze Richard Zechmeister am Mittwoch wieder nach Aserbaidschan ab. Wo der nächste Weltcup auf dem Plan steht – die Olympia-Quali noch zu schaffen, wird sehr schwer.
Unter das Quotenplatzturnier in Rio musste der Eisenstädter Athlet gedanklich schnell ein Hakerl machen – Rang 45 und damit „nur“ Mittelfeld mit der Luftpistole und der 29. Platz mit der Schnellfeuerpistole. Zu Zweiterem sagte Zechmeister: „Das zweite Halbprogramm habe ich leider vermasselt.“ Mit der Ergänzung: „Ich hatte mir mehr erwartet, dachte, ich bin schon etwas weiter in der technischen Umsetzung. Ich muss vor allem noch an der Stabilität arbeiten, für die Olympia-Quali ist da aber nicht mehr viel Zeit.“
Die letzten beiden Quotenplätze mit der Schnellfeuerpistole werden ab 23. Mai bei der Europameisterschaft in Osijek (Kro) vergeben. Dafür holt sich Zechmeister jetzt beim Weltcup in Baku weitere Wettkampfpraxis. Die Chance, noch über die Weltrangliste – in die die Punkte vom Weltcup einfließen – auf den Olympia-Zug aufzuspringen, ist im Allgemeinen sehr gering. So hat etwa im Luftpistolen-Ranking der Drittplatzierte (!) noch keinen Quotenplatz – Zechmeister ist derzeit auf Platz 46. Mit der Schnellfeuerpistole sieht es nicht anders aus: Derzeit ist der 48-Jährige 60., der Beste ohne Quotenplatz Elfter
Start mit Mixed-Bewerb
Beim Weltcup in Baku geht es am Donnerstag mit dem Mixed-Team (Luftpistole) los, Freitag folgt der Einzelbewerb. Und ab Montag sind zwei Schnellfeuerbewerbe auf dem Programm.
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