Bereits im Vorfeld des „Tags der Arbeit“ stellte die Arbeiterkammer bei Betrieben Bäume auf. Die SPÖ feiert landauf, landab traditionell mit Fackelzügen und Kundgebungen.
Der 1. Mai ist für Arbeiterkammer und SPÖ traditionell ein wichtiger Tag. Bereits im Vorfeld war AK-Chef Gerhard Michalitsch bei Neudörfler Office Systems und beim BFI-Metallausbildungszentrum zu Gast, um den Mitarbeitern einen Maibaum aufzustellen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Es gehe darum, den Arbeitnehmern „Danke“ zu sagen für ihre Leistungen und die Herausforderungen, die sie derzeit zu stemmen hätten, meint Michalitsch.
Mehr Arbeitslosengeld gefordert
Die Zahl der Arbeitslosen im Burgenland ist laut AMS um 7,5 Prozent gestiegen. „Wer arbeitslos wird, muss von heute auf morgen mit etwa der Hälfte seines vorherigen Einkommens auskommen. In Zeiten der Teuerung ist damit für viele das Leben kaum finanzierbar, weshalb es dringend eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes braucht“, sagt der AK-Präsident.
Teuerung und Mindestlohn
Löhne und Teuerung werden auch bei den SPÖ-Veranstaltungen rund um den „Tag der Arbeit“ wichtige Themen sein. „Der 1. Mai ist ein starkes Signal der SPÖ Burgenland, die für die Menschen da ist und den Kampf gegen die Teuerung und für unseren Mindestlohn und unser flächendeckendes öffentliches Gesundheitssystem in den Mittelpunkt stellt“, sagt SPÖ-Chef Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Er sei überzeugt, dass der Mindestlohn künftig auch in anderen Branchen umgesetzt werde.
Fast 50 Veranstaltungen
Knapp 50 Veranstaltungen gibt es am 30. April und 1. Mai – vom Fackelzug bis zum Familienfest. Doskozil wird in St. Andrä am Zicksee, Rechnitz und Weingraben zu Gast sein.
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