Sieben Tiere ausgebüxt

Brandgefährlich: Pferde querten „Highway to Horn“

Niederösterreich
24.04.2024 10:16

Alarm schlug ein Autofahrer bei der Polizei, nachdem er frei laufende Pferde bei der Bundesstraße 2 wahrgenommen hatte. Sieben Tiere querten dort die Hauptverkehrsroute des nördlichen Waldviertels nach Wien. Sie waren aus der gegenüberliegenden Koppel ausgebüxt. Auf der anderen Straßenseite dürfte das Gras zu verlockend gewesen sein.

Ob die Pferde, die sich auf der Waldviertler Weide nächst der Bundesstraße 2 bei Groß-Burgstall befanden, bereits die Verkehrsregeln so gut studiert hatten, damit sie sich auch daran hielten? Aufmerksame Autofahrer hatten dieses Vertrauen natürlich nicht – ein Lenker alarmierte am Montag gegen 16 Uhr die Polizei, die raschest dort eintraf und die Straße sperrte.

Sieben Pferde querten Hauptverkehrsachse
Denn sieben Pferde büxten aus ihrer Koppel aus und querten den viel befahrenen „Highway to Horn“. Polizist Kevin Zimmermann vom Posten Horn war im Einsatz und erzählt von entspannten Gourmet-Rössern: „Als wir dort ankamen, haben die Pferde gerade das frische Gras gefressen. Das wuchs nach einem Graben etwa acht Meter entfernt von der Straße.“

Das frische Grün dürfte viel verlockender gerochen haben, als das bekannte Weidengras der anderen Straßenseite. Erzählungen zufolge kam es bereits in der Vergangenheit schon einmal vor, dass die Gäule ausrissen. Dabei scheuten sie aber noch die andere Seite der Bundesstraße 2.

Die Polizisten Kevin Zimmermann und René Litschauer vor der Pferdekoppel, von der die Tiere ausbüxten. (Bild: Polizei Bezirk Horn)
Die Polizisten Kevin Zimmermann und René Litschauer vor der Pferdekoppel, von der die Tiere ausbüxten.

Gemeinsam im Rettungseinsatz
Hurtig sperrten Polizisten der Inspektion Brunn an der Wild die Straße, gemeinsam mit Mitarbeitern der Straßenmeisterei und Pferdebetreuern brachten Zimmermanns Kollege René Litschauer und er die überaus friedlichen Gäule zurück. Aufregung dürfte es – verständlicherweise – also nur bei den Lenkern der „Motorrösser“ gegeben haben, während die Pferde ihren „Schlemmerausflug“ genossen.

Wie die Tiere ihren Reißaus nahmen, konnte rasch geklärt werden. Nach Kontrolle der Umzäunung der Koppel wurde eine beschädigte Stelle im hinteren Teil festgestellt, über die die Pferde ausbüxen konnten. Nachdem die Koppel naturnahe liegt, vermutet man, dass ein Wildtier den Zaun an der beschädigt hatte. 

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