Dramatische Szenen bei einem Brand in einem Wohnhaus in der kleinen oberösterreichischen Gemeinde St. Pantaleon. Bei jener Person, die wie berichtet aus dem zweiten Stock gesprungen war, handelte es sich um einen erst zehnjährigen Buben. Er wird nun im Krankenhaus behandelt.
Acht Feuerwehren, fünf Rettungsautos und das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes rasten am Freitagabend (wie berichtet) nach St. Pantaleon. In einem Wohnhaus, in dem drei Familien wohnen, war ein Feuer ausgebrochen.
Rettung per Drehleiter
Die Feuerwehren retten die Bewohner teilweise mit der Drehleiter aus dem völlig verrauchten Haus. 14 Menschen wurden verletzt, die meisten zogen sich eine Rauchgasvergiftung zu. Ein zehnjähriger Bub war so verzweifelt, dass er vom Balkon im zweiten Stock aus in den Garten sprang. Der durch den Regen aufgeweichte Rasen dürften den Sturz gebremst haben. Der Bub ist zwar noch im Krankenhaus, aber am Weg der Besserung.
Die Bewohner des Hauses, wurden von der Gemeinde in Pensionen in der Umgebung untergebracht, ihre Wohnungen sind derzeit nicht bewohnbar. Man versuche nun schnell Ersatzquartiere aufzutreiben, so Vizebürgermeisterin Nina Wolfgruber zur „Krone“.
Die Brandörtlichkeit wurde vom Landeskriminalamt OÖ gemeinsam mit einem Brandsachverständigen der Brandverhütungsstelle untersucht. Dabei konnte ermittelt werden, dass der Brand im Kinderzimmer einer Wohnung im Erdgeschoß ausgebrochen sein dürfte. Hinweise auf eine Brandstiftung sind keine gegeben. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen und werden noch einige Tage in Anspruch nehmen.
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