Weiterführung geplant

Millionenpleite bei Innviertler Maschinenhändler

Oberösterreich
10.04.2024 14:59
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Als Folge der Insolvenz der Primatech-Gesellschaften ist nun auch die Inntech Handels- und Produktions GmbH pleite. Die Passiva belaufen sich auf über eine Million Euro. Finanziert werden soll die Sanierung über die Fortführung des redimensionierten Unternehmens, falls dies ohne weitere Verluste möglich ist.

Die Inntech Handels- und Produktions GmbH in St. Martin im Innkreis ist insolvent. Am Mittwoch wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht Ried eröffnet. Betroffen sind acht Gläubiger, die Passiva belaufen sich auf rund 1,11 Millionen Euro. Aktiva sind laut KSV1870 nicht bekannt, berichtete der Kreditschutzverein am Mittwoch. Dienstnehmer seien nicht betroffen.

Wegen Primatech-Insolvenz
Die Zahlungsunfähigkeit des 2001 gegründeten Maschinenhändlers liegt in Forderungen gegenüber und Haftungen für die insolventen Primatech-Gesellschaften, über die im November 2023 ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht Ried eröffnet wurde. Die vor allem Bioheizkessel produzierende Primatech gab als Grund für ihre Insolvenz an, dass der Absatzmarkt Deutschland für Bioheizkessel eingebrochen sei.

Fortführung geplant
Den Gläubigern der Inntech GmbH werde ein Sanierungsplan von 20 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren ab Annahme, angeboten. Die Finanzierung soll über die Fortführung des redimensionierten Unternehmens erreicht werden. „Die Insolvenzverwaltung wird prüfen, ob die Unternehmensfortführung ohne weitere Verluste für die Gläubiger bewerkstelligt werden kann“, sagte Alexander Meinschad vom KSV1870, der die Gläubiger vertritt.

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