In einem bewegenden Instagram-Beitrag hat sich Patrice Aminati, Ehefrau des TV-Moderators Daniel Aminati, über die Qualen während ihrer erneut aufgetretenen Krebserkrankung geäußert.
„Was ich nicht wusste, war, welche entsetzlichen Nebenwirkungen diese Therapie mit sich bringen würde. Hier gibt es nichts zu beschönigen“, schrieb sie auf Instagram. „Ich weiß, dass es Betroffene gibt, denen es genauso geht wie mir – andere haben etwas mehr Glück. Mir verging vor Schmerzen Hören und Sehen.“ In diesen Schmerzen habe sie fast ihr Menschsein verloren. „Ich habe mich darüber verändert.“
„Ich will leben. Einfach leben“
Trotz ihrer großen Angst vor den Nebenwirkungen werde die Therapie fortgesetzt, „wenn die Nebenwirkungen abklingen“, sagte Aminati. Sie sei jedoch dankbar für die Therapie. „Denn ich will leben. Einfach leben. Mein kleines, liebes Leben.“ Noch nie sei ihr das Leben „so kostbar, so lebenswert“ erschienen.
Unvorstellbare Schmerzen
Gleichzeitig bedankte sie sich für den Zuspruch, den sie erhalten habe, und bat um Verzeihung dafür, nicht sofort antworten zu können. Dazu fühle sie sich noch nicht in der Lage.
„Betroffene wissen, wenn ein Krebskranker sich nicht meldet, wenn er still ist, wenn er schweigt, dann ist es schlimm. Ich habe eine schwere Zeit hinter mich gebracht. Mit Schmerzen, die für mich nicht vorstellbar waren“, schrieb sie. Neben den Worten postete sie auch Fotos aus ihrer Behandlungszeit.
Erst vor kurzem hatte sich Daniel Aminati („taff“) mit einer ergreifenden Botschaft an seine Fans gewandt, in der er berichtete, dass sich Metastasen bei Patrice gebildet hätten – nachdem die Ärzte im Herbst noch davon ausgegangen waren, dass der Krebs nicht gestreut hätte.
Im April vergangenen Jahres hatte Aminati eine bevorstehende Lese-Tournee abgesagt, um für seine kranke Frau da zu sein. Das Paar hat ein gemeinsames Kind, das im Sommer 2022 zur Welt kam.
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