Mo, 21. Jänner 2019

Betrug bei Prüfungen

08.08.2012 21:09

Wien: Führerschein-Schummel via PC-"Zauberhand"

Eine Wiener Fahrschule ist ins Visier der Polizei geraten: Möglicherweise wurde ein groß angelegter Betrug bei der theoretischen Führerscheinprüfung begangen, so der Verdacht der Ermittler. In mindestens drei Fällen soll den Prüflingen per Fernsteuerung der Computertest ausgefüllt worden sein. Drei Personen wurden angezeigt, bestätigte die Polizei am Mittwochabend.

Die Computermaus habe mitten bei der Prüfung "wie von Zauberhand" die richtigen Antworten angeklickt. Aufgeflogen ist die Schummel-Aktion demnach, weil eine Prüferin des Wiener Verkehrsamts stutzig geworden war. PCs der Fahrschule dürften im Vorfeld der Prüfungen angezapft und so manipuliert worden sein, dass sie ferngesteuert bedient werden konnten.

Ausmaß des Betrugs noch unklar
Die betroffene Fahrschule selbst sei laut Polizei derzeit nicht in Verdacht. "Es wurde eine unbekannte Person wegen widerrechtlichen Zugriffs auf ein Computersystem angezeigt", sagte Regina Steyrer, Sprecherin der Wiener Polizei. Insgesamt seien drei Personen angezeigt worden, zwei PCs wurden sichergestellt, sagte Sprecherin Regina Steyrer. Jetzt werde mithilfe der Auswertung der Computerdaten geprüft, wie viele Fahrschüler sich die theoretische Prüfung erschwindelt haben. Ob es sich um gewerbsmäßigen Betrug handle, sei derzeit aber noch unklar.

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