Monatelang wurde über die Übernahme des gesperrten Wanderweges durch die Glasenbachklamm in Elsbethen verhandelt. Der Alpenverein Salzburg wollte die Betreuung übernehmen. Jetzt scheiterte die Übernahme jedoch am Einspruch eines einzigen Grundeigentümers.
Mängel an den Brücken über die Klamm führten dazu, dass die Gemeinde den Wanderweg durch die Glasenbachklamm im April letzten Jahres sperren ließ. Monatelang wurde über seine Übernahme verhandelt. Nun sind die Verhandlungen offenbar vorerst gescheitert, weil ein Grundeigentümer Einspruch einlegte. Der Weg bleibt weiter gesperrt, weil ein sicheres Begehen nicht möglich ist.
Die Sperre wurde im April 2023 veranlasst, weil Mängel an den Brücken festgestellt wurden. Die Gemeinde Elsbethen gab die freiwillige Erhaltung ab, der Alpenverein sprang ein: Er bot an, die Wegerhaltung und Haftung zu übernehmen, wenn ein Vertrag mit den rund 20 Grundeigentümern abgeschlossen wird und bergauf Rad gefahren werden darf. Im Gegenzug wollte die Gemeinde die Sanierungskosten der Brücke übernehmen und auch für Materialkosten und andere Dienstleistungen aufkommen. 25.000 Euro pro Jahr wären dafür im Budget reserviert gewesen. Damit wären die Grundeigentümer von der Pflicht der Instandsetzung und Haftung befreit gewesen, schreiben Bürgermeister Sebastian Haslauer und das Bauamt in einer Aussendung.
Nun ist diese Lösung vorerst gescheitert. Die Gemeinde entfernt in den nächsten Tagen die Hinweistafeln und Schilder der Wegsperre. Die Wegerhaltung und -haftung liegt nun wieder bei den Grundeigentümern. Gemeinde und Alpenverein stehen laut eigenen Angaben für Gespräche zur Verfügung, wenn sich der besagte Grundeigentümer doch anders entscheidet.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.