Dutzende neue Wohnhäuser sind am Marlen-Haushofer-Weg in der Donaustadt entstanden. Doch an einen Nahversorger und die dort lebende Bevölkerung an den Gewerbepark Stadlau anzubinden, hat niemand gedacht. Für die tausenden Bewohner wird nun eine Brücke als Querungsmöglichkeit geprüft
Nur 100 Meter entfernt und doch unerreichbar. Das denken sich die Tausenden Menschen, die am Marlen-Haushofer-Weg in der Donaustadt wohnen. Dabei sehen einige Bewohner im gegenüberliegenden Gewerbepark Stadlau den Supermarkt sogar - wir berichteten. Doch wegen der Bahngleise ist der nächste Nahversorger nur mit einem 1,4 Kilometer langen Fußmarsch erreichbar. Nach dem „Krone“-Bericht kommt Bewegung in die Sache.
In der letzten Sitzung des Petitionsausschusses wurde eine Untersuchung für technische Lösungen für eine Überquerung beauftragt. Bei den Bewohnern kommt Freude auf. Auch Gemeinderätin Heidi Sequenz von den Grünen hofft nun auf eine rasche Lösung.
Widmung erfolgte unter grünen Planungsstadträtinnen
Aus dem Büro von Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) heißt es dazu auf „Krone“-Anfrage, dass es sich dabei um ein komplexes und aufwändiges Projekt handelt, das kurzfristig nicht realisierbar ist. Allerdings wird betont, dass die Widmung für die Wohnbebauung am Marlen-Haushofer-Weg in der Amtszeit der grünen Planungsstadträtinnen erfolgt. Nachsatz: Dabei wurde versäumt, die neu entstehenden Wohnhäuser und damit die dort lebende Bevölkerung an den Gewerbepark Stadlau anzubinden.
Die Projektierung einer Querung für den Rad- und Fußverkehr wäre damals bereits notwendig und einfacher umsetzbar gewesen. Wegen der Lage im Stadtraum und der zu querenden Verkehrsachsen. Vor einer Umsetzung sind noch zahlreiche Fragen zu klären. Daher gibt es auch keine genaue Zeitangabe, wann gestartet wird.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.