Ist das Tiroler Traditionsgasthaus Weißes Rössl an der Brennerstraße noch zu retten? Diese Frage treibt Denkmalschützer und Bevölkerung nach einem Band im Vorjahr um. Die Tiroler Neos sehen die Landesregierung in der Pflicht und üben harsche Kritik.
Wie berichtet, droht dem mehr als 500 Jahre alte Gasthaus Weißes Rössl an der Brennerstraße in Gries nach einem Brand im Mai des Vorjahres der Untergang. Das Dach des denkmalgeschützten Gebäudes wurde zerstört, jetzt können Regen und Schnee ungehindert eindringen. Bezirksbehörde und Denkmalamt streiten über geeignete Schutzmaßnahmen. Ein Gutachter ist jetzt am Zug.
In Gries schaut man zu, wie das Weiße Rössl verrottet.
Neos-Klubobmann Dominik Oberhofer
Die Neos sehen in diesem Fall aber nicht nur Denkmalamt, Besitzer und BH gefordert. Für die Oppositionspartei steht auch das Land in der Pflicht. Klubobmann Dominik Oberhofer erinnert daran, dass das Weiße Rössl eine Gasthaus-Institution ist.
„In Gries schaut man zu, wie das Weiße Rössl verrottet. Gleichzeitig tourt Landesrat Mario Gerber mit einer teuren Kampagne gegen das Wirtshaussterben durch Tirol“, prangert Oberhofer an. Er bezeichnet das als Politik ohne Hausverstand und drängt darauf, dass sich das Land in dieser Causa einbringt.
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