Akrobaten und Musiker aus aller Welt gaben in 69 Vorstellungen Einblick in die zeitgenössische Zirkuskunst.
Schweden, Frankreich, Schweiz, Italien, Kanada und natürlich auch Österreich: Internationale und nationale Künstler gastierten beim Winterfest im Salzburger Volksgarten und nahmen das Publikum mit auf eine Reise in die zeitgenössische Zirkuskunst. Obwohl die 22. Auflage des Winterfestes erst mit Sonntagabend endet, zieht Geschäftsführer Robert Seguin bereits eine erste Bilanz. 26.735 Zuschauer besuchten das Festival im Herzen der Landeshauptstadt. Das entspricht einer Auslastung von 94 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 2022 waren es etwa 19.000 Besucher.
Passend zum Schneefall, der Salzburg Ende November in ein Winterparadies verwandelte, startete die Zeltstadt ihr Programm mit „Knitting Peace“. Künstler aus Schweden erschufen eine mystisch-schöne Welt aus Seilen und Garnen, dabei nutzten sie ihre eigenen Körper als Stricknadeln. Doch nicht nur dort konnte das Publikum in die Welt der Zirkuskunst eintauchen. Auch die ARGE Kultur und das Toihaus Theater wurden als Bühne genutzt. Und zwar für Künstler aus Österreich.
Teil des Winterfestes war heuer auch das Spiegelzelt, das für die 22. Ausgabe in die Veranstaltung zurückkehrte. Nach fast zehn Jahren bot es nun wieder eine Bühne für Konzerte, DJs und Tanzabende. Im beliebten Jugendstil-Charme versetzte das Spiegelzelt bis gestern Abend seine Besucher zurück in die Anfänge des 20. Jahrhunderts.
Jetzt kurz vor dem Finale plant Seguin bereits die nächste Ausgabe. Am 27. November wird die bunte Zeltstadt in den Salzburger Volksgarten zurückkehren.
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