Kautions-Schockanrufe

Achtung Betrug: Polizei warnt vor neuer Masche

Oberösterreich
29.11.2023 14:02

In der Vorweihnachtszeit klingeln nicht nur die Glöcklein, sondern auch die Telefone: Betrüger haben jetzt Hochsaison, warnt die Polizei. Besonders im Großraum Linz häufen sich in letzter Zeit die Fälle, einem Opfer wurde sogar eine sechsstellige Summe Geld, Schmuck und Golddukaten abgeschwatzt. 

Erst gestern verlor eine 70-jährige Linzerin 10.000 Euro an die Betrugsmasche: Ein Anrufer, der sich als Polizist oder Staatsanwalt ausgibt, behauptet, ein naher Angehöriger habe einen Unfall verursacht, und könne nur gegen Zahlung einer hohen Kaution einer Festnahme entgehen. Oft sind dabei sogar im Hintergrund weinende oder schluchzende Stimmen „vom Band“ zu hören.

Ausnahmslos Betrug
Die Polizei stellt klar: Wenn eine fremde Person am Telefon Geld fordert, handelt es sich ausnahmslos um Betrug. Polizei, Staatsanwaltschaft oder ähnliche stellen nie telefonische Geldforderungen. Zudem gibt es in Österreich solche Kautionen überhaupt nicht. Außerdem sollte man sich nicht unter Druck setzen lassen - diese Masche benützen Betrüger gerne, um ihren Opfern keine Zeit zu lassen, um zu überlegen oder sich mit anderen zu besprechen.

Misstrauen ist essenziell
Egal als was sich der Anrufer oder die Anruferin ausgeben - man sollte ihnen mit einer gesunden Dosis Misstrauen begegnen. Die meisten wichtigen Stellen kommunizieren nicht telefonisch! Am besten gibt man den Betrügern überhaupt keine Chance, und beendet das Gespräch zügig. Im Anschluss ist es ratsam, den Notruf 133 zu wählen, und den versuchten Betrug schnellstmöglich anzuzeigen, um weitere Betrugsversuche zu verhindern.

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