Packerl für 13 Euro

F: Rauchstopp am Strand, vor Schulen und in Parks

Ausland
28.11.2023 16:03

In Frankreich gab es 2021 mehr als zwölf Millionen Raucher, die täglich zur Zigarette griffen - das ist ein Viertel aller 18- bis 75-Jährigen. Doch mit dem Qualm soll jetzt Schluss sein. Zumindest an Stränden, in Parks, Wäldern und vor Schulen.

Wer in Frankreich ein Päckchen Zigaretten kauft, bezahlt dafür derzeit elf Euro. Dieser Preis soll bis 2026 noch um zwei Euro ansteigen.

Der Verkauf von Vape Pens, wegwerfbaren, aromatisierten E-Zigaretten, soll gesetzlich verboten werden. Diese seien „eine Katastrophe für die öffentliche Gesundheit und die Umwelt“.

„Tabakfreie Zonen sollen zur Norm werden“, so Gesundheitsminister Aurélien Rousseau am Dienstag. Man würde „die Ausnahme zur Regel machen“. Derzeit gäb es etwa 7200 solcher Zonen im Land. 

200 Todesopfer täglich
„Wenn in einigen Jahren die schlimme Zahl von 200 Toten täglich in Folge des Tabakkonsums um zehn, 20 oder 50 gesunken ist, dann wissen wir, dass es eine gute Entscheidung war“, betonte Rousseau.

Die Preiserhöhung für Zigaretten sei „das wirksamste Mittel gegen Tabak“, hob der Minister unter Verweis auf Studien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor. 

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte als Ziel genannt, bis zum Jahr 2032 die erste „tabakfreie Generation“ zu erreichen. Dieses Ziel streben auch rauchfrei-Vorreiter Neuseeland und Großbritannien an (siehe Links oben).

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