20 Jahre Haft
Schotte entführte und missbrauchte Mädchen
In Schottland hat ein Mann ein Mädchen auf ihrem Schulweg entführt. Bei sich zu Hause missbrauchte er das Volksschulkind dann mehrmals sexuell. Am Mittwoch musste sich der 53-Jährige vor einem Gericht in Edinburgh verantworten, zuvor hatte er sich bereits in mehreren Anklagepunkten für schuldig bekannt.
Dazu gehörten sexueller Übergriff, Besitz von Missbrauchsdarstellungen von Kindern und das Anschauen von Pornografie, als ein Kind unter 13 Jahren dabei war. Richter Paul Arthurson sprach von „abscheulichen Verbrechen“, die die „Verwirklichung des schlimmsten Albtraums aller Eltern“ seien. Der Verurteilte, der selbst allein lebender Vater von drei Kindern ist, hatte im Februar einem Mädchen auf dem Schulweg eine Mitfahrt angeboten. Da ihn das Kind für eine Frau hielt, stufte es ihn als harmlos ein und stieg zu dem Täter ins Auto.
Nach eigenen Angaben befindet sich der 53-Jährige in einer Geschlechtsanpassung, der Polizei zufolge benutzt er aber männliche Pronomen. Der Mann brachte das Kind zu sich nach Hause, wo er es mehrmals sexuell attackierte. Als er schlief, alarmierte das Mädchen über das Festnetztelefon die Polizei. Am Mittwoch bekannte sich der Sexualstraftäter vor einem Gericht in Edinburgh schuldig und wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt.
Transsexuelle Straftäter
Der Umgang mit transsexuellen Straftäterinnen und Straftätern hatte in Schottland zu heftigen Debatten geführt. Auslöser war der Fall einer Transfrau, die noch vor ihrer Geschlechtsanpassung zwei Frauen vergewaltigt hatte und zunächst in einem Frauengefängnis untergebracht worden war. Daraufhin wurden die Vorschriften geändert, sodass Sexualstraftäterinnen und Sexualstraftäter nun gemäß ihres biologischen Geschlechts eingesperrt werden.







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