Auf Tony Hawks Spuren

Kärntner Skateboarderin träumt vom Olympia-Debüt

Kärnten
12.09.2023 17:00

Stark! Die Villacherin Alisa Fessl will mit dem Skateboard zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Im Olympia-Ranking liegt sie derzeit auf Platz 39, da muss noch eine Steigerung her. Daher war die 22-Jährige jetzt einen Monat in Rom, wo das nächste Event steigt. 

Das Computerspiel von Skateboard-Legende Tony Hawk hat bereits einige junge Generationen begeistert. In virtuellen Skate-Parks konnte man durch Tricks und Sprünge Punkte sammeln. Dasselbe macht die Villacherin Alisa Fessl professionell. „Klar hab’ ich früher auch die Tony-Hawk-Spiele mit Freunden gezockt“, lacht die 22-Jährige. „Es gibt schon Parallelen.“

Auch sie hat in ihrer Disziplin „Park“ 45 Sekunden Zeit, um ihre besten Tricks zu zeigen und wird bewertet. „Im Optimalfall ist alles in einer Linie und fehlerfrei. Die schwersten Tricks mach ich immer am Ende, damit ich schon davor Punkte gesammelt habe“, sagt die Polizeisportlerin.

Die Skateboarderin vorm Kolosseum in Rom. (Bild: ZVG)
Die Skateboarderin vorm Kolosseum in Rom.

Top-44 als Zwischenziel
Die durchaus Chancen auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris hat. Derzeit liegt sie im Olympia-Ranking auf Platz 39 – und nach zwei weiteren Bewerben bleiben 44 im Rennen. Anschließend werden über die Events 2024 22 Plätze vergeben: „Von jeder Nation dürfen drei dabei sein. Länder wie Japan, Brasilien und die USA haben bis zu sechs Skater in den Top-44. Die Überzähligen fallen raus.“

Ein Monat in Rom
Weil das nächste Event in Rom ab 1. Oktober so wichtig für die Rangliste ist, trainiert Alisa seit einem Monat in Italiens Hauptstadt: „Ich schlafe zeitweise in meinem Camper-Van, oft miete ich was mit Freunden - es ist richtig cool hier.“ Klar trainiert sie fünfmal pro Woche am Kurs, an dem es dann um die wichtigen Punkte für Olympia geht: „Wenn mir einiges aufgeht, sind die Top-20 sicher drin. Dann wäre ich fix weiter im Rennen um Paris.“

Die Kids dominieren
Kurios: Das Durchschnittsalter bei den Skateboardern ist extrem niedrig – das Olympia-Ranking wird von vier Athleten zwischen 14 und 15 Jahren angeführt. Die jüngste Skateboarderin der Top-44 ist erst 12 Jahre alt: „Aber die Kids sind richtig gut!“

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