Brüche nach Sturz

Traumurlaub in Thailand endete im Krankenhaus

Oberösterreich
27.06.2023 06:00

Es hätten ein paar entspannte Tage in Thailand werden sollen, doch gleich nach der Ankunft in Bangkok machte ein Horrorunfall dem Traumurlaub ein jähes Ende. Am Samstag vor einer Woche war Tina Schrempf (35) am Flughafen gelandet - sie war allein unterwegs. Wenige Minuten später passierte der noch ungeklärte Vorfall: Die Welserin stürzte über ein Geländer aus dem zweiten Stock der Ankunftshalle in die Tiefe.

Sie erlitt schwere innere Verletzungen, brach sich beide Beine, die Wirbelsäule und die Hüfte. „Sie war mehrere Tage im künstlichen Koma, die Ärzte haben gesagt, es bestand Lebensgefahr“, erzählt ihr Bruder Günter. Seit Mittwoch ist die Mutter eines Elfjährigen wieder ansprechbar. Wieso sie über das Geländer gefallen ist, kann sie nicht sagen, weil sie sich derzeit nicht erinnern kann. Weil die ganze Sache etwas mysteriös ist, ermittelt auch die örtliche Polizei.

Botschaft hilft mit
Zeugen wollen gesehen haben, dass Tina Schrempf über ein Gitter klettern wollte. Warum, ist allerdings unklar. Die Behörden vor Ort haben auch sofort die Österreichische Botschaft informiert, die nun der Familie von Tina Schrempf mit Rat und Tat beisteht und sie bei allen Formalitäten unterstützt. Neben der Sorge um die Gesundheit seiner Schwester belastet Günter Schrempf nun allerdings auch noch ein anderes Problem.

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Alleine der Rückflug kostet 13.000 Euro, dazu die Behandlungskosten. Wir wissen nicht, wie wir das bezahlen sollen.

Günter Schrempf, Tinas Bruder

Keine Unfallversicherung
„Meine Schwester hat leider keine Unfallversicherung und auch vor ihrer Reise keine Rückholversicherung abgeschlossen“, so Schrempf. Damit kommen auf die Frau und ihre Familie hohe Kosten zu. „Der Rücktransport mit einem Ambulanzjet und einem Arzt - ohne den darf Tina Thailand nicht verlassen - kostet rund 13.000 Euro. Dazu kommen auch noch die Krankenhauskosten von 1100 Euro pro Tag. Das heißt, da kommen auch noch einmal mindestens 10.000 Euro dazu“, ist Günter Schrempf verzweifelt und hofft nun, dass ihm und seiner Schwester ein guter Samariter hilft und zumindest ein Teil der Kosten übernommen wird.

Transport in Österreich organisiert
Aber das Wichtigste ist ohnedies, dass Tina gut und wohlbehalten nach Hause kommt. „Ich organisiere gerade den Transport von Wien nach Wels mit dem Roten Kreuz, und dann sollte Tina schon in den kommenden Tagen nach Hause gebracht werden“, hofft Günter Schrempf im Gespräch mit der „Krone“.

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